DVD Pressen - DVD Presswerk - DVD Produktion - DVD Herstellung
DVD Herstellung
Generell werden die Discs aller DVD-Formate aus zwei einzelnen aus Polycarbonat gespritzten Kunststoffscheiben von etwa 0,6 mm Dicke hergestellt. Dabei hat die untere „Halbscheibe“ (Layer 0) einen Stapelring als Abstandshalter. Die obere „Halbscheibe“ (Layer 1) trägt bei dem Format DVD-5 keine nutzbaren Informationen und wird daher als „Dummy“ bezeichnet. Die eigentliche DVD entsteht, wenn beide Hälften mit unter UV-Licht aushärtendem Lack verklebt werden („bonden“; Schichtdicke etwa 50 µm). Um eine gleichbleibende Qualität der hergestellten Scheiben zu gewährleisten, sind in den Produktionsanlagen üblicherweise hochauflösende Kamerasysteme, so genannte Inline Scanner, integriert. Stichprobenartig kommen auch Offline-Messlaufwerke zum Einsatz, um die elektrischen Signale der DVD zu analysieren. Sollte sich beim Verkleben der zwei Layers Luft einschleichen (ein so genannter Bondingfehler), kann die DVD schnell Schaden nehmen. So kann beispielsweise beim Einlegen der DVD ein Teil eines Layers absplittern. Hierdurch kann eine Unwucht entstehen, die zu weiteren Schäden an der DVD oder sogar am Abspielgerät führen kann. Allerdings sind diese Fehler in der Regel nur ein optisches Problem und haben keinen Einfluss auf die Abspielbarkeit der DVD.
Beim Herstellvorgang gibt es große Unterschiede zwischen bespielten Medien (Kauf-Videos) und unbespielten/wiederbeschreibbaren Scheiben (Rohlinge). Die Formate DVD-5, -9 und -10 können meist auf derselben Maschine hergestellt werden. Dabei werden die Informationen mit Matrizen (Stamper) in das heiße Polycarbonat gepresst (Spritzprägen). Um die Daten für die Laufwerke lesbar zu machen, werden die Halbscheiben mit Metall beschichtet (sputtern). Bei DVD-5, DVD-10 und dem Layer 1 bei DVD-9 wird Aluminium vollreflektierend gesputtert (etwa 50 nm). Da bei DVD-9 beide Informationsschichten von einer Seite gelesen werden, wird die untere (Layer 0) halbtransparent mit Gold, Silizium oder Silberlegierungen beschichtet (etwa 10–15 nm). DVD-14 und DVD-18 erhält man, indem zwischen die Halbscheiben eine bereits mit weiteren DVD-Strukturen versehene Folie eingebracht wird.
DVD pressen
Die DVD ist ein digitales Speichermedium, das sich im Bereich der Archivierung von Video- Audio- und Multimedia Inhalten etabliert hat. Rein optisch ist die DVD kaum von der CD zu unterscheiden, verfügt jedoch über eine wesentlich höhere Speicherkapazität. Das Pressen und die Produktion von der einfachsten und meist verwendeten DVD 5 bis zur zweischichtigen DVD 9/10 ist auch in kleinen Auflagen kostengünstig möglich.
DVD Glasmaster
Beim DVD Pressen (im Presswerk) wird zur Vervielfältigung ein Glasmaster benötigt, welches von dem angelieferten Master erstellt wird. Aus diesem Glasmaster wird dann das Presswerkzeug, der Stamper erstellt. Jetzt kann die eigentliche Produktion der DVD beginnen.
DVD Bedruckung
Nach dem DVD Pressen (im Presswerk) kann die DVD bedruckt werden. Hierfür gibt es das Siebdruckverfahren und das Offsetdruckverfahren. Bei beiden Verfahren können bis zu 6 Labelfarben verwendet werden. Das Siebdruck- verfahren ist die Standardausführung und ist sehr gut geeignet um kräftige, vollflächige Farben darzustellen. Das Offsetdruckverfahren ist besser geeignet um Fotos, Schriften und detaillierte Farbverläufe darzustellen.
DVD Verpackung
Eine Vielzahl von Verpackungen mit den dazugehörigen Drucksachen sind möglich. Einige Verpackungsbeispiele sind auf unserer Website unter der Rubrik Verpackung zu finden. Im Preiskalkulator für das DVD Pressen (Produktion) sind die gängigsten Verpackungsvarianten aufgeführt. Bei Bestellungen von ausgefallenen Sonderverpackungen stehen wir gerne beratend zur Verfügung.